Minimalistische Designstrategien für die Mode 2026

 

Der aktuelle Trend zu minimalistischer Mode wird durch die Vorliebe der Verbraucher für „Qualität statt Quantität“ befeuert. Branchenzahlen zeigen, dass 36,5 % der Kollektionen der SS26 Fashion Week auf satte, neutrale Farben setzen – ein Anstieg von 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies veranlasst Designer, sich auf texturbetonte Stoffe, klare Silhouetten und gedeckte Farbpaletten zu konzentrieren und den traditionellen Minimalismus hinter sich zu lassen, um eine intellektuelle, ruhige Ästhetik zu pflegen (beispielsweise durch …).Toteme, Khaite, Jil Sander).

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Im Mittelpunkt der Strategien stehen nachhaltige, haptisch ansprechende Stoffe – recycelte Baumwolle, matte Wolle und Texturkontraste (Mohair, Cord, Kunstfell) verleihen monochromen Looks Tiefe und bewahren gleichzeitig die Schlichtheit.

Minimalistische Silhouetten betonen Balance und Dynamik, asymmetrische Schnitte und modulare Elemente sind im Trend. Die Kopenhagener Herbst/Winter-Kollektion 2026 präsentierte klare Linien und Oversize-Schnitte; die kommende Herbst/Winter-Kollektion wird warmen, strukturierten Minimalismus mit Wolle/Fleece zeigen.H-förmige Mäntel und Oberbekleidung mit Stehkragen.

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Die Farbgestaltung folgt dem Motto „Zurückhaltung mit subtilen Akzenten“. Laut Pantones SS26 NYFW-Bericht verkörpern neutrale Grundtöne (weißer Achat, Kaffeebohne) in Kombination mit Akzentfarben (Akaziengelb, Jadegrün) die Devise „Einfachheit ≠ Mittelmäßigkeit“.

Der Aufstieg des Minimalismus spiegelt veränderte Lebensstile wider. Der Trend zur Capsule Wardrobe boomt: Konsumenten greifen lieber zu hochwertigen Basics als zu Fast Fashion – so sparen sie 80 % ihrer Ausgaben und 70 % des Zeitaufwands für die Garderobenpflege und schonen gleichzeitig die Umwelt. Plattformen wie TikTok und Bilibili verstärken diesen Trend und machen „mühelose Eleganz“ zum neuen Maßstab.


Veröffentlichungsdatum: 04.01.2026